Zum Inhalt
DREHMOMENTKfz-Meisterbetrieb · Bochum Termin buchen

Wann zum Reifenwechsel?

Die Faustregel „von O bis O“ – Oktober bis Ostern – stimmt meistens. Genauer ist ein Blick aufs Thermometer, aufs Profil und auf die kleine Zahl an der Reifenflanke.

Die Temperatur entscheidet

Sommerreifen haben eine härtere Gummimischung. Unter etwa 7 °C wird sie spürbar steifer, der Bremsweg länger. Winterreifen bleiben weich und haben Lamellen, die sich in Schnee und Matsch verzahnen. Liegen die Morgentemperaturen eine Woche lang unter 7 °C, ist es Zeit – im Ruhrgebiet meist Ende Oktober.

Profil: gesetzlich und vernünftig

Das Gesetz verlangt 1,6 mm. Bei Nässe und Schnee bauen Reifen darunter aber schon lange vorher ab. Wir empfehlen 4 mm bei Winter- und 3 mm bei Sommerreifen. Messen können Sie selbst: Eine 1-Euro-Münze in die Hauptrille stecken – verschwindet der goldene Rand, sind es etwa 3 mm oder mehr.

Das Alter steht auf der Flanke

Die DOT-Nummer endet mit vier Ziffern: Woche und Jahr der Herstellung. „2419“ heißt: 24. Woche 2019. Gummi härtet auch im Regal aus. Nach sechs Jahren schauen wir genauer hin, nach acht Jahren raten wir zum Tausch, auch wenn das Profil noch reicht.

Und Ganzjahresreifen?

Für Stadtfahrer mit wenig Kilometern und ohne Winterurlaub eine ehrliche Wahl. Wer oft ins Sauerland fährt oder viel Autobahn, ist mit zwei Sätzen besser dran.

Zurück zu Vokuma