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Was man hier tut, richtet sich nach dem Wasser.

Bei Ebbe geht man ins Watt – allein bis zur ersten Priel-Kante, weiter nur mit Führung. Bei Flut fährt man Rad auf dem Deich, gegen den Wind hin und mit ihm zurück. Und wenn es von der Seite regnet, sitzt man im Haus und sieht zu, wie das Wetter über das Vorland zieht.

Nichts davon muss man vorher buchen. Der Plan entsteht beim Frühstück, wenn im Radio der Wasserstand kommt.

Ins Watt

Barfuß bei ablaufendem Wasser

Zweimal am Tag zieht sich die Nordsee vor Sielhoog zurück, und für ein paar Stunden liegt der Meeresboden frei. Wer dann hinausgeht, läuft durch einen Nationalpark – und merkt nach hundert Metern, wie viel dort lebt, wo eben noch Wasser stand.

Dauer
Allein eine Stunde, mit Führung zwei bis drei
Beste Zeit
Frühjahr bis Herbst, bei ablaufendem Wasser nach Gezeitenkalender

Auf den Deich

Zwölf Kilometer ohne eine Steigung

Zwölf Kilometer Deich liegen vor Sielhoog, und keiner davon hat eine Steigung. Bergauf geht hier nur der Wind. Nach ihm richtet man die Strecke – und nach den Schafen, mit denen man sie teilt.

Dauer
Ein Nachmittag, oder ein ganzer Tag mit Einkehr in Greetsiel
Beste Zeit
Das ganze Jahr; im Frühjahr mit Lämmern, bei Flut mit Wasser am Deich

In den Hafen

Krabbenkutter in Greetsiel, 20 Minuten

Zwanzig Minuten von Sielhoog liegt Greetsiel, und im alten Hafen machen noch immer die Krabbenkutter fest. Man fährt hin, um zuzusehen, und bleibt, weil es die Krabben dort frisch vom Kutter gibt.

Dauer
Ein halber Tag mit Bummel durch den Ort
Beste Zeit
Später Nachmittag und Dämmerung; wann Kutter einlaufen, hängt an der Tide

Zur Teetied

Kluntje, Sahne, und nicht umrühren

In Ostfriesland wird so viel Tee getrunken wie kaum irgendwo sonst, und er wird auf eine bestimmte Art getrunken. Man muss sie nicht kennen, um hier Urlaub zu machen. Aber wer sie einmal mitgemacht hat, vermisst sie zu Hause.

Dauer
So lange wie drei Tassen
Beste Zeit
Am Nachmittag, und immer, wenn es regnet

Den Zug sehen

Im Herbst rasten hier Hunderttausende

Das Wattenmeer ist eine der wichtigsten Raststationen auf dem Zugweg zwischen der Arktis und Afrika. Im Herbst kommen die Vögel zu Hunderttausenden, und man muss dafür nirgendwohin fahren: Sie stehen vor dem Deich.

Dauer
Eine Stunde reicht, ein Nachmittag ist besser
Beste Zeit
September bis November, eine Stunde vor Hochwasser

Der Plan entsteht beim Frühstück.

Das Haus dafür suchen wir mit Ihnen aus. Schreiben Sie uns, wann Sie kommen möchten.

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